Am 8. November fuhren wir mit 19 Studenten nach Kassel. Auf unserer Agenda standen die Fahrzeuginstandhaltung der Deutschen Bahn und das VW After Sales Depot.

 

Nach einer entspannten Fahrt und dem Check-In in der Jugendherberge Kassel besuchten wir die DB Fahrzeuginstandhaltung. Dort wurden wir vom operativen Logistikmeister in Empfang genommen und bekamen Einblicke in die Aufgaben des Instandhaltungswerks in Kassel. Im Werk Kassel werden die dieselbetriebenen Regionalzüge repariert und gewartet. Zusätzlich wird das Werk in Zukunft zum wichtigsten Standort für die Radsätze des ICE 3 aufgerüstet. Bei der Führung wurde der gesamte Logistikprozess des Werks vorgestellt. Dabei hat uns der ehrliche Umgang mit den Problemen des Standorts begeistert. Abschließend stand uns der Leiter für Lager & Logistik für Fragen zum Standort zu seiner Funktion zur Verfügung.

Den Abend verbrachten wir bei gutem Essen und noch besserem Bier im Gasthaus der Brauerei Lohmann ;)

Am nächsten Morgen ging es zum VW After Sales Depot. Wir wurden von einem 5-köpfigen Team empfangen, das unseren Aufenthalt im VW Depot durchgeplant hat. Der Leiter der Logistiksteuerung stellte uns das Depot vor. Die  Schwierigkeit der Logistik ist die Verwaltung und Lagerung der Einzelteile aller Fahrzeuge des gesamten VW-Konzerns über einen Zeitraum von 15 Jahren. Durch die neuen E-Fahrzeuge im VW-Konzern steigt die Variantenvielfalt bis 2025 auf 648.000 einzelne Teile, die unter den verschiedensten Umständen gelagert und umgeschlagen werden müssen. Die herkömmlichen Teile treffen trotzdem 12-24 h nach Bestellung in der Werkstatt ein. Anschließend konnten wir auf einer zweistündigen Führung in die Hallen des Depots blicken. An diesem Standort haben wir keine Lagertechnik vermisst, die uns der FLW vermittelt hat ;) Nach dem Mittagessen wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt, um drei interessante Fallstudien zum Thema Zukunftsfähigkeit, Zusammenarbeit & Kultur sowie Effizientes Tagesgeschäft & Kundenorientierung zu bearbeiten. Zur Vorstellung unserer Lösungen waren vier Depotleiter anwesend und ließen sich von unseren Ideen inspirieren. Damit endete auch schon der Aufenthalt in Kassel und wir brachen zurück nach Dortmund auf.